Der Burger-Trend in Deutschland

Damals: ein (manchmal) warmes Schnell- bzw. Fertiggericht, Standard bei vielen Fast-Food-Ketten.

Heute: Genuss, Qualität und Abwechslung.

Was früher nur ein als fettig und ungesund geltender „kleiner Snack“ für zwischendurch galt, ist zum Trend-Food schlechthin geworden. Burger kommen mittlerweile in den verschiedensten Varianten daher. Die Auswahl an Lieblingszutaten – von Tomaten, über Kürbis, bis Zuckerrohr – machen jeden Burger „individuell“, daher haben sie längst Einzug in die Szenegastronomie gehalten.

Die weltweit steigende Zahl an neuen Burger-Lokalen erhöht allerdings auch den Wettbewerb in der Gastronomie. Wer also auf dem Markt bestehen bleiben oder bei einer Neueröffnung punkten will, sollte ein paar Dinge beachten:

  • Qualität ist heutzutage das A und O bei Lebensmitteln. Der Trend entwickelt sich (zum Glück!) von „Hauptsache billig“, zu „Qualität darf auch etwas kosten“. Gastronomen finden neue Wege, Burger mit hochwertigen Zutaten zuzubereiten. Und schon wird aus dem fettigen Snack eine schmackhafte Mahlzeit.
  • Kreativität ist gefragt: Neue Burger-Variationen sorgen für Abwechslung, und mit neuartigen Servicekonzepten lösen sich Burger-Lokale von den althergebrachten Klischees!

Ein Muster-Beispiel für diesen Trend ist Feuersteins Premium Burger mit Filialen in Düsseldorf, Euskirchen und Köln: Frech und authentisch setzt die kleine Kette in NRW ihr Konzept darauf, dass ihre Burger komplett DIY sind. Alles wird handgemacht: Vom Brötchen, über die Saucen, selbst das Hackfleisch wird nicht fertig geliefert, sondern erst vor Ort gewalkt, um Frische und damit hochwertige Qualität zu garantieren.

Burger: Was kommt rein?

In Deutschland ist die Zusammensetzung des Patty, also der Fleischscheibe, die in der Mitte des Burgers liegt, in den Leitsätzen für Fleisch- und Fleischerzeugnisse des Deutschen Lebensmittelbuches definiert. Das Patty besteht demnach lediglich aus grob entsehntem Rindfleisch. Diese Fleischscheibe darf ausschließlich mit Gewürzen wie Salz und Pfeffer verfeinert werden. Weitere Zutaten im Fleisch sind nicht erlaubt, es sei denn der Burger wird deutlich als z.B. Fisch- oder Chickenburger deklariert.

Veggi ist In

Der Veggi-Trend macht auch vor Fleischbrötchen nicht Halt. Bei vegetarischen und veganen Burgern steigt die Nachfrage aktuell enorm. Burger bestehen darum nicht mehr zwangsläufig aus einem fleischigen Patty. Es gibt kaum noch Burger-Restaurants, die nicht zumindest einen vegetarischen Burger auf Ihrer Speisekarte führen. Hier werden Köche kreativ: Ob Falafel-Patty oder frittierter Ziegenkäse – dem Burger sind keine Grenzen gesetzt.

Ist die Liebe zum Burger groß, suchen Gäste gerne nach dem Lokal, das die beste Qualität anbietet. Hier ist die Qualitätssicherung nachhaltig und schmackhaft!