wellness urlaub

Bio-Hotels – Mit gutem Gewissen verreisen

Freunde erzählten mir neulich, dass sie diesen Sommer die perfekte Möglichkeit des Verreisens entdeckt haben: In Schweden auf einem Kanu von Insel zu Insel paddeln. Das sei, so meine Freundin, die leiseste, umweltschonenste und am wenigsten invasive Art des Reisens. Das hat mich nachdenklich gemacht und so habe ich etwas recherchiert. Als alter Nordsee-Camping-Veteran war ich von den Ergebnissen überrascht. Dabei habe ich herausgefunden, dass 2017 das internationale Jahr des nachhaltigen Tourismus ist.

Der Trend hin zur ökologischen Nachhaltigkeit findet gesellschaftlich immer breiteren Anklang, das ist nichts Neues. Erfreulicherweise breitet er sich auf sämtliche Bereiche unseres Lebens aus. Es sind nicht mehr nur Lebensmittel und Kleidung, die nachhaltig hergestellt sein sollen. Wer konsequent ist, achtet auch im Urlaub darauf, ökologisch sinnvoll zu handeln.

Zuvor dachte ich noch, dass Zelten und Kanufahren womöglich die einzige Weise für Bio-Urlaub wären, wurde aber eines Besseren belehrt. Von Eco-Tourism, über klimaneutrale Hotels, bis Natur-Urlaub findet man im Internet eine wahnsinnig große Bandbreite an tollen Angeboten für einen Urlaub mit reinem Gewissen.

Bio-Hotels in Deutschland

In Deutschland schlossen sich vor einigen Jahren Bio-Hoteliers zum Verein „Bio Hotels“ zusammen. An die Mitgliedschaft werden strenge Richtlinien gestellt, um dem ökologischen Anspruch nachzukommen. Verpflichtend sind ökonomische Nachhaltigkeit, die Verwendung von regionalen Produkten, Energieeffizienz für eine Reduzierung der CO2-Emissionen und eine umweltfreundliche Abfallwirtschaft.

Auf diese Weise lassen sich auch Angebote aus dem Non-Food-Bereich mit einem Bio-Zertifikat auszeichnen. Regelmäßige Kontrollen stellen sicher, dass die Hotels dem nachhaltigen Anspruch des Vereins entgegenkommen.

Die strengen Regularien führen aber keinesfalls dazu, dass bei den Hotels eine Vereinheitlichung stattfindet, im Gegenteil. Wer sich die Mitglieder von Bio Hotels betrachtet, stellt fest: Es finden sich individuelle, sehr unterschiedliche Angebote, die einem weiteren gesellschaftlichen Bedürfnis entgegenkommen: Individualisierung und Flexibilität.

Ein Musterbeispiel ist die Familie Gänz im rheinland-pfälzischen Hackenheim. Dort betreibt sie ein Bio-Weingut mit angeschlossenem Landhotel direkt an der Nahe.

Der Fokus der Familie liegt auf einer natürlichen Lebensweise im Einklang mit der Natur. Wein, Getreide und Obst werden daher ohne Einsatz von Pestiziden angebaut. Seit 1997 ist der Betrieb bio-zertifiziert und Mitglied des Anbauverbands Bioland.

Bei so viel Liebe zur Natur ist es natürlich naheliegend, dass man sie teilen möchte. Daher entschloss die Familie, auch ein Landhotel mit Bio-Küche anzubieten. Nicht nur für Weinkenner eine Empfehlung.

Ich schätze, für ein gutes Gewissen muss ich meinen nächsten Urlaub nicht extra in einem Zelt verbringen. ;-)

Weiterlesen

Betriebsgastronomie

Und täglich geht‘s in die Kantine

Mensa und Kantine – Immer nur Aufgetautes?

Der Markt ist riesig: Jährlich geben Kantinen in Deutschland über 2 Mrd. Mahlzeiten aus. Aber ob große Betriebe, Schulen, Krankenhäuser oder Universitäten – Kantinenessen hat in der Regel keinen besonders guten Ruf.

Das ist ja auch nicht einfach: Oft gibt es in den Kantinen kein Fachpersonal, so dass die Zubereitung simpel sein muss. Dann sollen die Gäste nicht lange anstehen, das Essen muss also zügig zubereitet und ausgegeben werden können, und das auch noch zu möglichst niedrigen Kosten.

Und als wäre das noch nicht kompliziert genug, muss Gemeinschaftsverpflegung auch flexibel auf die Bedürfnisse der Gäste zugeschnitten sein – schließlich essen Angestellte in einem Produktionsbetrieb anders als Kindergartenkinder. Selbst innerhalb einer Gruppe gibt es verschiedene Geschmäcker, denen es entgegenzukommen gilt. Kantinenessen soll also flexibel sein und trotzdem reibungslose Logistik gewährleisten.

Je nach Größe des Unternehmens oder der Schule, ist die Essensausgabe daher eine logistische und gastronomische Herausforderung. (mehr …)

Weiterlesen

Der Burger-Trend in Deutschland

Damals: ein (manchmal) warmes Schnell- bzw. Fertiggericht, Standard bei vielen Fast-Food-Ketten.

Heute: Genuss, Qualität und Abwechslung.

Was früher nur ein als fettig und ungesund geltender „kleiner Snack“ für zwischendurch galt, ist zum Trend-Food schlechthin geworden. Burger kommen mittlerweile in den verschiedensten Varianten daher. Die Auswahl an Lieblingszutaten – von Tomaten, über Kürbis, bis Zuckerrohr – machen jeden Burger „individuell“, daher haben sie längst Einzug in die Szenegastronomie gehalten. (mehr …)

Weiterlesen